Ebbe und Flut – Die Gezeiten

Im Nordseeheilbad Norddeich an der ostfriesischen Nordseeküste lassen sich interessante Erscheinungen beobachten. Denn hier herrschen Ebbe und Flut.

Was passiert bei Ebbe und bei Flut?

Der Wasserspiegel steigt zweimal am Tag um zwei bis dreieinhalb Meter an und überflutet das Watt. Dieses Ereignis nennt man Flut bzw. Hochwasser. Hochwasser ist der höchste Wasserstand. So wie das Wasser kommt, fließt es auch wieder zurück und weite Gebiete fallen trocken. Dies nennt man Ebbe oder auch Niedrigwasser. Der mittlere Stand zwischen Hoch- und Niedrigwasser wird Normalnull (NN) genannt.

Die Bezeichnungen für Ebbe und Flut nennt man Gezeiten oder auch Tide. Ebbe und Flut treten beständig auf und dauern zusammen 12 Stunden und 24 Minuten, was bedeutet, dass sich die Gezeiten täglich um 48 Minuten verschieben. Der Gezeitenrhythmus wird hauptsächlich durch die Anziehungskraft des Mondes bei der Erdumkreisung hervorgerufen.

Wie entstehen die Gezeiten?

Durch die Anziehungskraft von Mond und Erde und die Fliehkraft der Erde wird das Meerwasser bewegt. Auf der mondnahen Seite der Erde ist die Anziehungskraft des Mondes stärker als die Fliehkraft der Erde. Dadurch wird hier das Meerwasser zum Mond hingezogen und es entsteht Flut. Auf der vom Mond abgekehrten Seite der Erde ist jedoch die Fliehkraft der Erde größer als die Anziehungskraft des Mondes. Deshalb entsteht auch hier ein zweiter Wasserberg - die Flut. Aus den dazwischen liegenden Gebieten fließt das Wasser fort - dort herrscht Ebbe.

Als Gast in einer unserer Ferienwohnungen im Nordseeheilad Norddeich können Sie die Gezeiten also regelmäßig beobachten. Nutzen Sie die Flut für ein entspanntes Bad in der Nordsee oder unternehmen Sie bei Ebbe eine geführte Wattwanderung.

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